Viel kann eigentlich nicht schiefgehen, wenn man beim Restaurieren auf ausreichende Kabelquerschnitte (vor allem bei den 6V-Anlagen) und gute Kontaktführung achtet. Aus elektrischer Sicht sollten Kabelenden oder Anschlüsse möglichst verlötet werden oder bei Verwendung von Steckverbindern diese mit dem Kabelende verlötet werden. Aber Vorsicht: keine aggressiven Reinigungs- oder Flußmittel zum Löten nehmen, sie zersetzen die Lötstelle mit der Zeit und verursachen schwer auffindbare Kontaktprobleme. Allerdings sind auch gut ausgeführte Quetschverbinder tauglich, wenn sie mit gutem Material und einer professionellen Quetschzange ausgeführt werden (von billiger Baumarktware, wo nur eine Hülse mit rundem Querschnitt oval zusammengedrückt wird, rate ich ab; solche Verbindungen sind oft Ursache von unerklärlichen Aussetzfehlern).
Für die Erzeugung der elektrischen Leistung für den Hauptscheinwerfer und das Rücklicht sind bei Schwunglicht-Magnetanlagen meist zwei, seltener drei Generatorspulen vorgesehen (siehe Bild 1), die eine Wechselspannung mit drehzahlabhängiger Frequenz (und leider auch Spannung) erzeugen. Die Amplitude dieser Wechselspannung hängt sehr stark von der Belastung durch die Verbraucher, nämlich vor allem Haupt- und Rücklichtbirnchen, ab. Wird z.B. ein Rücklichtbirnchen mit zu geringer Leistung eingesetzt, oder ist dieses gar durchgebrannt oder aus brennt aus anderen Gründen nicht parallel zur Hauptlichtbirne, kann diese durch zu hohe Spannung bei schneller Fahrt mit höheren Drehzahlen rasch durchbrennen. Auch der umgekehrte Fall kann eintreten, wird aber meist früher bemerkt.
(...wird fortgesetzt).
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